Vom Stempeln zum Gehalt: Freigabe und Lohn-Export
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Vom Stempeln zum Gehalt: Freigabe und Lohn-Export

Die Stunden sind erfasst – doch der Weg zum richtigen Gehalt führt über Freigabe, Korrekturen und Export. So schließen Sie den Kreislauf ohne Doppelarbeit.

2 Min. Lesezeit

Stunden zu erfassen ist nur die halbe Miete. Die andere Hälfte besteht darin, die Stunden in das richtige Gehalt umzuwandeln – ohne alles erneut in ein anderes System einzutippen. Hier ist der Ablauf, der Sie sicher vom Stempeln bis zur Auszahlung führt.

Schritt 1: Freigabe

Bevor die Stunden zu Gehalt werden können, muss jemand bestätigen, dass sie stimmen. Im Freigabeschritt prüft eine Führungskraft den Zeitraum und sagt: „Das ist korrekt.“ Hier werden auch Abweichungen erkannt: eine vergessene Ausstempelung, eine Schicht, die länger dauerte als geplant, oder eine komplett fehlende Stempelung. Freigabe ist kein Bürokratieakt – es ist die Qualitätssicherung, die Ihnen ermöglicht, sich auf die Zahlen zu verlassen.

Schritt 2: Korrekturen

Kein Zeitraum ist völlig fehlerfrei. Ein Mitarbeiter vergisst auszustempeln, ein anderer stempelt am falschen Tag ein. Solche Dinge müssen korrigierbar sein – aber auf nachvollziehbare Weise. Ein guter Korrekturablauf zeigt, was ursprünglich erfasst wurde, was geändert wurde und wer die Änderung vorgenommen hat. So ist die Korrektur dokumentiert, nicht versteckt. Der Mitarbeiter sollte zudem selbst eine Korrektur anfordern können, die dann von der Führungskraft freigegeben wird.

Schritt 3: Zeitraum sperren

Sobald der Zeitraum freigegeben und korrigiert ist, sollte er gesperrt werden. Ein gesperrter Zeitraum kann nachträglich nicht mehr geändert werden, ohne dass dies sichtbar ist. Das schützt sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer: Die Zahlen, die an den Lohn übermittelt wurden, sind dieselben, die im System stehen, und niemand kann die Historie nachträglich „anpassen“.

Schritt 4: Zuschlagsberechnung

Rohstunden sind nicht dasselbe wie Gehalt. Überstunden erhalten ihren Zuschlag, Nacht- und Wochenendarbeit können Zuschläge auslösen, und Feiertage haben eigene Sätze. Sobald die Regeln einmal hinterlegt sind, kann das System die Zuschläge automatisch aus den erfassten Stunden berechnen. So entfällt das manuelle Berechnen der Überstundensätze für jeden einzelnen Mitarbeiter.

Schritt 5: Export in das Lohnsystem

Zum Schluss werden die Zahlen in das Lohnsystem übertragen. Die beste Lösung ist ein direkter Export, sodass freigegebene Stunden und Zuschläge ohne manuelles Eintippen übermittelt werden. Je weniger ein Wert manuell eingegeben wird, desto weniger Fehler können entstehen. Eine Integration mit dem Lohn- und Buchhaltungssystem schließt den Kreislauf: Der Mitarbeiter stempelt, die Führungskraft gibt frei, und die Stunden landen direkt in der Lohnabrechnung.

Warum sich der Ablauf lohnt

  • Weniger Fehler. Jeder manuelle Schritt, den Sie entfernen, entfernt eine Fehlerquelle.
  • Nachvollziehbarkeit. Alles vom Stempeln bis zum Export ist dokumentiert.
  • Sicherheit. Gesperrte Zeiträume bedeuten, dass die Lohnbasis nicht im Verborgenen geändert werden kann.
  • Zeitersparnis. Die Lohnabrechnung geht von einem ganzen Tag auf wenige Klicks zurück.

Kurz zusammengefasst

Der Weg vom Stempeln zum Gehalt führt über Freigabe, nachvollziehbare Korrekturen, Sperrung des Zeitraums, automatische Zuschlagsberechnung und direkten Export. Bauen Sie diesen Ablauf einmal auf, dann wird die Lohnabrechnung jedes Mal schneller und sicherer.

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